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Samstag, 13. November 2010

Carl Barât About Libertines, Pete & Drugs




Photo: dpa
Er feierte die Feste, wie sie fielen. Libertines-Mitbegründer Carl Barât (32) machte jedem Rockstar-Klischee alle Ehre. An der Seite seines besten Freundes Pete Dohery (31) lebte er auf der Überholspur. Drogen, Groupies, Rock 'n' Roll ...
Er zündet sie an, will sich hinsetzen, bleibt ruckartig stehen und fragt, ob ich was trinken will. Ganz Gentleman! Keine Star-Attitüde, eher der nette Kerl von nebenan.Auch Rauchen gehört zu seinen Lastern. Kaum ein Bild, auf dem der Brite keine Zigarette im Mund hat. So auch, als ich ihn treffe: Bevor er mich in den Backstage-Raum des Berliner Magnet Clubs führt, wo er am Abend sein Solo-Konzert spielt, lässt er sich schnell noch eine Camel geben.
Seit Oktober stehen seine Autobiografie „Threepenny Memoir“ und sein selbstbetiteltes Solo-Album in den Läden.
BILD.de: Wie ist es auf der Bühne zu stehen und zu wissen, dieses Mal geht es nur um Sie selbst? Carl Barât: "Es ist angsteinflößend." ... hier weiterlesen ...

Samstag, 21. August 2010

Und wer vögelt Kate Moss?


Was passiert, wenn der Autor dieses Blogges seinen Namen in Verbindung mit Kate Moss in eine Suchmaschine eingibt?

Ein kurze Erkenntnis: Keine Sorge, meine Sätze sind dank meines jetzigen Arbeitgebers kürzer geworden. Die Teaserzeile war auch schon vorher besser ...


THE VIEW - Hats Off To The Buskers (
13.03.2007 - 11:43)




Und wer vögelt Kate Moss?
Libertines! Nach einigen Recherchen fühlt sich dann mein leicht ramponiertes Gehörorgan bei seinem ersten Soundtouch von THE VIEWs Debüt Hats Off To The Buskers bestätigt. Liest man doch in jedem zweiten Artikel zum Erstling der Schotten den ehemaligen Bandnamen Englands heroinbedingter Freigeister. Und bei wem ist das junge schottische Quartett unter Vertrag? James Endeacott lautet die Antwort, seines Zeichens Entdecker und Förderer des ehemaligen Traumduos Pete Doherty und Carl Barat.

Musikalischer Eindruck wie geschichtliche Information dürften damit geklärt sein. Bleibt die Frage offen, wer der Jungs outet sich als Pete und wer nimmt Carls Position ein? Oder besser, welcher der vier gerade der Minderjährigkeit entkommenenen Straßenjungs darf in naher Zukunft Hand an Großbritanniens Top-Model legen? – Nein, nehmen wir THE VIEW ein Stück ernster und widmen uns wieder Hats Off To The Buskers. Und schon sticht ein weiterer Name ins Auge. Mitverantwortlich für dieses Album ist Owen Morris, der schon The Verve und Oasis produzierte. Klarer Favorit dieses Longplayers dürfte der Track 'Superstar Tradesman' sein. Nicht umsonst benennen ihn die Schotten als ihren Lieblingssong: Ohrwurmqualität mit Live-Charakter.

'Dance Into The Night' und 'Street Lights' sind bis dato ungekrönte Highlights auf diesem Album. Gekonnt verspielte Leichtigkeit im Schrammel-Rock mit unerwartenden Soli geschmückt und Gedanken eines noch recht naiven Reifeprozess verleiten zu beschwingten Tanzeinlagen unter Straßenlaternen. Von Ska-Einlagen bis zu den Anfängen des Rock'n'Roll ist auf Hats Off To The Buskers der rohe Straßensound des britischen Empire aufgepeppelt und verschafft sich mit THE VIEW einmal mehr Gehör. Prognostizieren wir kein Zer- bzw. Verfallsdatum und hoffen auf eine längere Mindesthaltbarkeit als ihre musikalischen Vorbilder veranschlagt haben.

THE VIEW
Hats Off To The Buskers
(Red Ink/ Rough Trade)
VÖ: 16.03.2007

www.theviewareonfire.com
www.myspace.com/dryburgh
www.redinkmusic.de
www.roughtrade.de